2021 - Unser Jahresrückblick

20.12.21

2020 setzten wir den Schwerpunkt auf die Mobilität in Bad Homburg. Wir haben im passenden Ausschuss zudem ein Thema eingebracht, das uns schon bei der Erstellung des Wahlprogramms (Kommunalwahl im März 2020) beschäftigt hat: 
Das Verständnis der Verkehrs-teilnehmer*innen untereinander. Der Magistrat soll dazu ein Konzept entwickeln, mit dem im Rahmen von Events und anderen interaktiven Informationsformaten die verschiedenen Nutzergruppen miteinander ins Gespräch kommen. Nachdem unser Antrag in der Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen wurde, sind wir nun gespannt auf das Konzept.

Abgelehnt wurde leider unser Antrag zum Thema Verkehrssicherheit. Nachdem die Stadt am Südring einen tödlichen Autounfall zu beklagen hatte, war es uns ein Anliegen, dort für mehr Sicherheit zu sorgen. Nun soll der Magistrat für eine mittelfristige Lösung prüfen, wie Kreisverkehre an diesen beiden Einmündungen gebaut werden können. Die anderen Fraktionen haben sich leider mehrheitlich gegen diese Vorschläge ausgesprochen. Wir behalten das Verkehrskritische Eck dennoch im Blick.

Unsere Anträge zur Verbesserung der Sicherheit von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen dagegen fanden eine Mehrheit: „Uns GRÜNEN ist es sehr wichtig, dass zu Fuß gehen in Bad Homburg für alle Menschen mit einem guten Gefühl möglich ist, egal wie alt sie sind, ob sie als Familie mit kleinen Kindern unterwegs sind oder ob sie z.B. eine Gehbehinderung haben. “, so die GRÜNE Stadtverordnete Margit Courbeaux. Unsere diesbezüglichen Anträge fanden mehrheitlich auch bei den übrigen Fraktionen Zustimmung.

Aber auch Radfahrende sahen wir in gefährlichen Situationen und sprachen von Schutzstreifen und anderen Möglichkeiten um sogenanntes „Dooring“ vermeiden zu können. Radfahrende kollidieren dabei oft mit sich plötzlich öffnenden Autotüren. Diese Art von Unfall gehört zu den häufigsten, bei denen Radler*innen beteiligt sind“. Wir konnten im vergangenen Jahr durchsetzen eine Liste er kritischen Dooring-Stellen in Bad Homburg vom Magistrat zu bekommen. 

Der öffentliche Personennahverkehr sollte zudem attraktiver werden. „Die Buslinien zum Feldberg und zur Saalburg sollten an Wochenenden und an Feiertagen im 30-Minuten-Takt fahren. Hinzu kommt, dass viele Verbindungen zum Feldberg nur mit Umstieg möglich sind. Doch dieser Antrag wurde leider abgelehnt. 
Jedoch ebenfalls erfolgreich haben wir uns dafür eingesetzt, dass im Zugangsbereich der Fußgängerzone mehr Parkplätze für Menschen mit Behinderung eingerichtet werden. Ein toller Erfolg mit Blick auf die Vielfalt unserer Stadt! 

In Sachen Mobilität ist also vieles im Umbruch. Wir sehen immer noch vielfältige Verbesserungsmöglichkeiten – doch einiges ist schon auf dem Weg. 

Wir bleiben dran!

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