01.03.23 –
Die Fraktion der Grünen ist strikt gegen die Pläne der Verwaltung für eine Gebührenerhebung in der Stadtbibliothek.
Zumindest gibt es eine klare Linie: Die Stadtregierung spart zuerst an den Dingen, die vielen Menschen bisher zugute kamen und die eine Stadt erst lebenswert machen. Nun soll die Stadtbibliothek für jede Nutzerin und jeden Nutzer ab 16 Jahren Gebühren erheben – exakt in dem Alter, in dem nicht nur das Geld immer knapp ist, sondern junge Menschen sich auf Abschlussprüfungen vorbereiten, um Ausbildungsplätze bewerben oder komplexe Referate schreiben. Viele von ihnen werden nach der Gebühreneinführung erst gar keinen Ausweis beantragen und damit keinen Zugang zu den so wichtigen Bildungsmöglichkeiten der Stadtbücherei haben. Ein hoher Preis dafür, dass wir noch nicht einmal wissen, ob am Ende überhaupt Einsparungen stehen: Gebühren wollen auch verwaltet werden und binden damit Personal, Familien werden ausschließlich die kostenfreien Ausweise der Kinder nutzen, potentielle neue Nutzerinnen und Nutzer werden eher abgeschreckt. Zudem sind deutliche Kürzungen bei Mehranschaffungen in Planung, ein weiterer Aspekt, der sich negativ auf die Attraktivität der Stadtbücherei auswirkt.
„Es ginge mit Sicherheit auch anders. In der Vergangenheit hat man schon die Öffnungszeiten reduziert, um Kosten einzusparen, hier gibt es bestimmt noch weitere Lösungen“, so Oliver Messer von der GRÜNEN Stadtverordnetenfraktion. „Die Bibliothek ist in Bad Homburg eine Institution, deren enormer Wert gerade darin besteht, offen und frei für alle zu sein. Dies muss unbedingt erhalten bleiben. Daher lehnen wir die Einführung einer Gebühr zur Nutzung der Stadtbibliothek strikt ab.“
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