
17.05.21 –
Die Bad Homburger GRÜNEN nehmen den heutigen „Tag gegen Homophobie“ zum Anlass und möchten darauf hinweisen, dass homophobe Tendenzen in unserer Gesellschaft noch immer vorhanden sind. „Im Sprachgebrauch Vieler sind queerfeindliche Begriffe noch immer tief verankert. Unter Kindern und Jugendlichen wird zum Beispiel der Begriff ‚Schwuchtel' noch häufig als Beleidigung verwendet, oder wenn der Opa zur seiner Enkelin sagt, dass sie mit den kurzen Haaren ‚wie ein Lesbe’ aussieht. Das alles sind Anzeichen von Homophobie und haben in einer modernen und offenen Gesellschaft nichts zu suchen. Sie diskriminieren und beleidigen damit Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung“, erklärt der queerpolitische Sprecher Joshua Müller. Die sexuelle Orientierung dürfe nicht zum Nachteil werden, deshalb sei es der richtige Schritt gewesen, die Ehe für alle einzuführen. „Dadurch, dass Homosexuelle jetzt heiraten dürfen, verlieren heterosexuelle Paare ja nicht das Recht dazu. Der Tenor muss sein: Mehr Rechte für queere Menschen bedeutet mehr Rechte für alle Menschen“, so Müller. Müller wünscht sich, dass das Thema eine größere Rolle in der Bad Homburger Politik spielt: „Bad Homburg kann einen Beitrag für die Akzeptanz queerer Menschen leisten, indem die Stadt Räume und Förderungen für queere Menschen schafft. Ich werde mich dafür einsetzen."
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