07.03.17 –
Morgens noch einmal schnell zum Bäcker und ein „Kaffee to go“ für den Arbeitsweg besorgen. So startet für viele der Weg in den Alltag. Doch was passiert danach?
Jeder kennt das Bild der unzähligen herrenlosen Becher in der Landschaft, einige bleiben auf der Bank stehen, andere verrotten am Straßenrand oder stapeln sich im Mülleimer. Das ist kein Wunder, denn „in Deutschland werden nach Schätzung der Deutschen Umwelthilfe ca. 2,8 Milliarden Pappbecher pro Jahr verbraucht. Das entspricht 320.000 Becher pro Stunde“, gibt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Alexander Unrath, zu bedenken und führt fort, „dadurch entstehen alleine in Deutschland 40.000 Tonnen Müll in einem Jahr. Das ist eine Menge“.
Die Bad Homburger GRÜNEN wollen den Kampf gegen den Müllberg aufnehmen und unterstützen dabei die Idee eines Belohnungssystems des hessischen Umweltministeriums, das von der GRÜNEN Umweltministerin Priska Hinz ins Leben gerufen wurde. Jeder Kunde der mit einem eigenen Mehrwegbecher kommt und damit zur Müllreduzierung beiträgt soll einen Preisnachlass von mindestens 10 Cent erhalten. „Der Kunde wird dafür belohnt, dass er die Umwelt schont und weniger belastet. Das ist eine Win-Win-Situation für Mensch und Natur“ freut sich der GRÜNE Unrath.
Einige Unternehmen in Bad Homburg haben sich dieser Initiative bereits angeschlossen und geben sogar einen Preisnachlass bis zu 30 Cent für einen mitgebrachten Becher. „Das freut uns sehr, jetzt wollen wir die restlichen Heißgetränkverkäufer ebenfalls motivieren an der Aktion teilzunehmen. Deshalb haben wir GRÜNE einen entsprechenden Antrag für die nächste Stadtverordnetenversammlung eingereicht, mit dem wir den Magistrat auffordern, die Initiative-„BonusBecher“ bei den Händlern zu bewerben. Von der Müllreduzierung profitieren Stadt, Unternehmer, Mensch und Umwelt. Besser gehts nicht“ so Unrath abschließend.
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