05.02.25 –
Die Fraktion der Grünen möchte im Parlament wissen, warum der behindertengerechte Ausbau der Schleußnerstraße nur zur Hälfte erfolgt ist. „Warum bei einer grundhaften Sanierung die Barrierefreiheit nicht vollständig umgesetzt wird, bleibt mir ein Rätsel“, so Margit Courbeaux, mobilitätspolitische Sprecherin der Grünen in Bad Homburg. Die Fraktion möchte den Vorgang in der nächsten Stadtverordnetenversammlung geklärt wissen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Stadt durch überplanmäßige Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer über ausreichend Finanzmittel verfügt. Dem Antrag der Grünen dagegen, vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung mehr Geld für Maßnahmen der Barrierefreiheit im Stadtgebiet bereitzustellen, lehnte die Koalition ab. Nun sind im Rahmen der grundhaften Sanierung zwar die Kreuzung Frölingstraße-Schleußnerstraße sowie die Kreuzung Jakobistraße-Schleußnerstraße in behindertengerechtem Zustand, ebenso die Querung über die Rechtsabbiegerspur an der Einmündung Hessenring. Das Problem ist nur: der behindertengerechte Ausbau endet mitten auf der Kreuzung. „Hierzu erwarten wir zumindest eine Erklärung“, so Margit Courbeaux. „Wir fragen daher den Magistrat in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung, warum im Rahmen der grundhaften Sanierung der Schleußnerstraße die Fußgängerquerung an der Einmündung in den Hessenring nur zum Teil und nicht vollständig behindertengerecht ausgebaut wurde.“
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