21.06.2021

Bad Homburger GRÜNE fordern Nachhaltigkeit im Baubereich - Stadt soll Leitfaden des Bundes für nachhaltiges Bauen anwenden

Die GRÜNEN stellen im Stadtparlament den Antrag, dass die Stadtregierung in Bad Homburg künftig beim Bau oder der Renovierung städtischer Gebäude Nachhaltigkeitskriterien beachtet. „Der Gebäudebereich verursacht leider eine hohe CO2-Belastung und ist damit ein wesentlicher Mitverursacher der Klimakrise. Es ist aber möglich, klimaschonend zu bauen. Das Know-how ist da und schon viele Bauprojekte wurden nachhaltig errichtet, z.B. Klinikgebäude, Universitätsgebäude und Hochhäuser. Das höchste nachhaltige Gebäude mit 18 Stockwerken steht zurzeit in Norwegen“, so Eva Wingler, die baupolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Bei nachhaltigen Bauwerken wird die Umweltbelastung von der Planung an über die gesamte Nutzungsdauer betrachtet. Die Gesamtkosten sind durch Einsparungen bei Betriebs- und Baufolgekosten niedriger als im konventionellen Bau. 

„Wir GRÜNE erwarten, dass die Stadt Bad Homburg ihrer Verantwortung gerecht wird. Wir machen uns dafür stark, dass dies im Baubereich durch nachhaltiges Bauen geschieht. Damit wäre die Stadt auch Vorbild in diesem so wichtigen Bereich für den Klimaschutz", betont Eva Wingler.

Der Vorsitzende der GRÜNEN Fraktion und des Klimaschutzausschuss der Stadt Bad Homburg bekräftigt das Anliegen der GRÜNEN: „Klimaschutz findet in jedem Bereich unseres Lebens statt. Wer jetzt sparrt wird in der Zukunft ein vielfaches an Mehrkosten durch die Auswirkungen Klimaerhitzung zahlen müssen. Deshalb ist es vor allem bei Baumaßnahmen wichtig, das ökologische und wirtschaftliche unter der Perspektive der Langfristigkeit zusammen zu denken“.

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21.06.2021

Sternenstadt Bad Homburg

Die Fraktion der GRÜNEN stellt in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einen Antrag zum nachhaltigen Umgang mit künstlichem Licht.

Die Unabhängigkeit vom Sonnenstand hat auch Nachteile. „Pflanzen werden durch eine künstlich aufgehellte Umgebung in ihrem Wachstumszyklus beeinflusst. Laubbäume verlieren in der unmittelbaren Nähe von Straßenlampen ihre Blätter später und es kann dadurch zu Frostschäden kommen. Nachtaktive Vögel, auch Zugvögel, verlieren die Orientierung", mahnt die umweltpolitische Sprecherin Margit Courbeaux und führt fort: „Besonders Insekten werden durch den hohen Blauanteil des künstlichen Lichts angelockt und sterben daran; sterben an einer Lampe pro Nacht 150 Insekten, bedeutet das bei rund 6,8 Millionen Lampen in Deutschland eine Milliarde tote Insekten pro Tag beziehungsweise Nacht.“ Dem Zuwachs von Lichtverschmutzung um derzeit jährlich durchschnittlich sechs Prozent möchte die Grüne Stadtverordnetenfraktion entgegenwirken und stellt deshalb in der nächsten Stadtverordnetenversammlung einen Antrag auf Erstellung von Richtlinien zum nachhaltigen Umgang mit funktionalem und gestalterischem Licht. „Hierbei hat der Magistrat die Möglichkeit, sich am Beispiel der Stadt Fulda zu orientieren, die erste sogenannte Sternenstadt, die Kriterien zum verantwortungsbewussten Umgang mit künstlichem Licht entwickelt hat. Sinnvoll ist es zum Beispiel, grundsätzlich nur warmweißes Licht einzusetzen, mit Schablonen zu arbeiten, die Streustrahlungen in den Himmel verhindern, und Beleuchtungen grundsätzlich nach unten zu richten“, so Courbeaux.

In Bad Homburg wird die Astronomische Gesellschaft „Orion“ demnächst eine Sternwarte errichten, „wir sollten sicherstellen, dass dort auch Sterne beobachtet werden können“, so Courbeaux abschließend.

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19.06.2021

Belastung durch Stickoxide in der Stadt

Die Stadtverordnetenfraktion der GRÜNEN stellt in der nächsten Sitzung des Umweltausschusses einen Antrag auf Bericht zur Belastung durch Stickoxide in Bad Homburg.

Anlass ist ein wegweisendes Urteil. „Der Europäische Gerichtshof hat einer Vertragsverletzungsklage der Europäischen Kommission stattgegeben und damit festgestellt, dass Deutschland in den letzten Jahren viel zu zögerlich gegen die Luftverschlechterung durch Stickoxide, hauptsächlich verursacht durch die Verbrennung fossiler Stoffe in Industrie, Verkehr und beim Heizen, vorgegangen ist“, erklärt die umweltpolitische Sprecherin Margit Courbeaux. Es sei also nicht nur im eigenen Interesse dringend geboten, es besser zu machen. Die Fraktion der GRÜNEN möchte daher wissen, wie hoch die Belastung durch Stickoxide in Bad Homburg ist, wo sich die Messstellen befinden und ob die seit 2010 europaweit gültigen Grenzwerte überschritten wurden.

Nicht zuletzt interessiert sich die Fraktion dafür, ob der Magistrat Handlungsbedarf sieht. „Handeln ließe sich durchaus – der Bund hat ein Sofortprogramm ‚Saubere Luft‘ aufgelegt, Bundesregierung, Länder und Kommunen haben bereits 2018 gemeinsam Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität beschlossen. Stickoxide in der Luft können schwere gesundheitliche Folgen haben. Wir sollten tun, was wir können, um sie zu reduzieren“, so Margit Courbeaux abschließend.

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19.06.2021

Was tun gegen den Wassermangel?

Die Fraktion der GRÜNEN stellt in der nächsten Sitzung des Klimaschutz- und Umweltausschusses einen Antrag auf Bericht zum Wasserverbrauch in Bad Homburg.

Der Klimawandel ist da und die Sommer werden heißer. „Es geht ums große Ganze und die Frage, in welchem Zustand wir den Planeten unseren Enkelinnen und Enkeln hinterlassen, es geht aber auch heute schon um ganz konkrete Fragen. So hat zum Beispiel Bad Homburg in den letzten Jahren schon Wasser zukaufen müssen, um Engpässe vor Ort zu vermeiden und da es sich hier nur um eine vorübergehende Lösung handeln kann, möchte wie in der nächsten Sitzung des Klimaschutz- und Umweltausschusses vom Magistrat wissen, wie der Grundwasserspiegel in Bad Homburg gemessen sowie kontrolliert wird und welche Werte dabei bestimmt werden“, erklärt die umweltpolitische Sprecherin Margit Courbeaux. Außerdem bittet die Fraktion um Auskunft zur Veränderung des Grundwasserspiegels in Abhängigkeit zum Niederschlag innerhalb der letzten zehn Jahre und möchte wissen, ob auch in Zukunft ein erhöhter Zukauf von Wasser nötig sein wird.

„Unabhängig von den Zahlen stehen wir alle in der Verantwortung, vorsichtig mit der wertvollen Ressource Wasser umzugehen. Die Ergebnisse dieses Antrags sollen helfen, die Bevölkerung gezielt in Sachen Umgang mit Wasser zu informieren und zu beraten“, sagt Margit Courbeaux.

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19.06.2021

GRÜNE: Sichere Mobilität nur durch Umverteilung des vorhandenen Verkehrsraums möglich

Die GRÜNEN brachten in der letzten Sitzung des Mobilitätsausschusses einen Änderungsantrag ein, um eine Verbesserung des Radverkehrsnetzes zwischen Bahnhof und Innenstadt zu erreichen. Die FDP kritisiert diese Maßnahme. Der Fraktionsvorsitzende Alexander Unrath der GRÜNEN stellt klar: „Die FDP hat ihr wahres Gesicht gezeigt. Sie will die Verkehrswende mit allen Mitteln verhindern. Sie ist und bleibt eine autofixierte Partei, die sich den modernen Mobilitätsbedürfnissen verweigert. Sie lehnte die U2-Verlängerung ab, stellt sich gegen verkehrsfreundliche Anträge, wie zum Beispiel zum Hessenring und Marienbader Platz. Eine Verkehrspolitik von gestern hat keinen Platz in Bad Homburg. Nicht umsonst wurden wir im März zur zweitstärksten Kraft in Bad Homburg gewählt.“

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